Die besten Pflegerenten. 13
Anbieter mit ca. 30 Tarifen im
Test!
Im ersten
Pflegerenten-Rating
der Institut für
Vorsorge und
Finanzplanung
GmbH sind die
Ideal (in den
Bereichen Basis
und Komfort) und
der Volkswohl
Bund (im Bereich
Basis und
Exklusiv) am
besten bewertet
worden. Im
Bereich Basis
erhielt auch die
Zurich die beste
Note.
„Im Vergleich
gibt es weniger
Pflegerenten-Versicherungen
als
Pflegetagegeld-Produkte“,
so Michael
Hauer,
Geschäftsführer
des Instituts
für Vorsorge und
Finanzplanung
(IVFP). Umso
interessanter
sei es, diese
genau zu
durchleuchten,
was das IVFP in
seinem ersten
Pflegerenten-Rating
gemacht hat.
Dazu wurden rund
30 Tarife von 13
Anbietern nach
72 Kriterien
untersucht. Die
Einteilung der
Tarife richtete
sich dabei den
Angaben zufolge
nach der
Absicherung der
Pflegestufe: Die
Kategorie
„Basis“
entspricht
demnach der
Absicherung der
Pflegestufe III,
die Kategorie
„Komfort“ der
Absicherung der
Pflegestufen II
und III sowie
die Kategorie
„Exklusiv“ der
Absicherung der
Pflegestufen I,
II und III.
Die Gesamtnote
setzt sich wie
bei den
IVFP-Untersuchungen
üblich aus vier
Teilbereichsnoten
zusammen:
Unternehmenssicherheit
mit einem Anteil
von 35 Prozent
an der
Gesamtnote, das
Preis-Leistung
ebenfalls mit 35
Prozent,
Flexibilität mit
20 Prozent sowie
Transparenz und
Service mit zehn
Prozent Anteil.
Die Tarife mit
den besten
Gesamtnoten
Im Bereich Basis
vergab das
Institut drei
Mal die
Bewertung
„exzellent“. Mit
einer Gesamtnote
von jeweils 1,4
schnitten hier
die Ideal (Ideal
PflegeRente
Basis), die
Zurich Deutscher
Herold (Zurich
PflegeRente
Basis) und der
Volkswohl Bund
(PflegeVorsorge
Basis) ab.
Dahinter folgen
zwei „sehr gut“
bewertete Tarife
Im Bereich
Komfort gab es
nur für die
Ideal (Ideal
PflegeRente
Klassik) ein
„exzellent“
sowie für vier
weitere Tarife
ein „sehr gut“.
Im Bereich
Exklusiv wurde
kein Tarif mit
„exzellent“
bewertet, dafür
jedoch gleich
sechs Tarife mit
„sehr gut“. Mit
einer Gesamtnote
von 1,5 schnitt
hier der
Volkswohl Bund
(PflegeVorsorge
Exklusiv) am
besten ab.
Gute Noten für
Gesundheitsfragen
Als positives
Untersuchungsergebnis
stellt das
Institut heraus,
dass bei allen
Anbietern die
Gesundheitsprüfung
auf Basis
geschlossener,
verständlicher
und umfassender
Gesundheitsfragen
beziehungsweise
Fragen mit hoher
Qualität
erfolgt.
Darüber hinaus
böten einige
Versicherer die
Option auf eine
Wartezeit von
fünf Jahren,
wodurch eine
vereinfachte
Gesundheitsprüfung
erfolge
beziehungsweise
sich die Anzahl
der
Gesundheitsfragen
reduziere. Zudem
gebe es bei
einigen Anbieter
die Möglichkeit
zur Vereinbarung
eine Karenzzeit,
was zu einem
geringeren
Beitrag führe.
Hier sieht das
Institut
allerdings noch
Luft nach oben.
Teilweise hohe
Kosten für
Beitragsfreistellung
Für „besonders
negativ“ hält
das IVFP
hingegen Kosten
in „enormer“
Höhe von bis zu
4.500 Euro für
zeitweilige
Beitragsfreistellung.
Das kann nach
Ansicht von
Hauer nicht
sein:
„Versicherungsnehmer
können
heutzutage
jederzeit in die
Situation
kommen, dass es
finanzielle
Engpässe gibt.
Für eine
Zahlungspause
zahlen zu
müssen, ist
schon fast
grotesk“. Als
positives
Beispiel hebt
das IVFP hier
die Iduna
heraus, die auf
einen Abzug bei
einer
Beitragsfreistellung
verzichtet.
Als ein weiteres
Negativum stellt
der
IVFP-Geschäftsführer
heraus, dass nur
bei wenigen
Anbietern die
prozentuale
Rentenhöhe in
den Pflegestufen
individuell nach
Kundenwunsch auf
bis zu 100
Prozent
angepasst werden
kann. Als
positive
Beispiele nennt
das Institut die
Nürnberger und
die Ideal.
Zudem merkt das
IVFP an, dass
bei fast allen
untersuchten
Anbietern die
Leistungshöhe im
Falle einer
Demenz der
versicherten
Leistungshöhe in
Pflegestufe II
entspricht, also
50 Prozent.
Lediglich beim
Volkswohl
Bund-Tarif
„PflegeVorsorge
Exklusiv“ sei
die die Demenz
einer Einstufung
in Pflegestufe
III
gleichgestellt,
womit im
Demenz-Falle
automatisch eine
Leistung in Höhe
von 100 Prozent
erfolge.
Grundsätzlich
eine höhere
Absicherung in
den Pflegestufen
II und bei
Demenz bieten
die Ergo (Ergo
Pflegerente) und
der Deutsche
Ring
(RingPflegeRente
Premium) mit
jeweils 70
Prozent, die
AachenMünchener
mit 75 Prozent
(Private
Pflegerente
3Plus (PRS))
sowie die Iduna
mit 100 Prozent
(Comfort Pflege
Premium), so das
Institut weiter.
Eine
ausführliche
Rangliste kann
als PDF-Dokument
kostenfrei
heruntergeladen
werden. Weitere
Details zur
Ratingmethodik
stehen ebenfalls
als PDF-Datei
zum kostenfreien
Download bereit.